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Die Sims 4 Konsole Review

Publisher: EA
Release Date: 17.11.2017
Plattformen: PS4, XBox One, PC (bereits seit 2014)

Seit geraumer Zeit ist Die Sims 4 nun auch für Konsole erhältlich. Ich habe mich in die Lebenssimulation gewagt und etliches erlebt was ich euch unbedingt erzählen muss. Natürlich fehlt es auch nicht an Details zur Steuerung, der Grafik und dem generellen Spielgefühl. Seinerzeit habe ich den ersten Serienteil, wie vermutlich jeder, stundenlang gezockt. Seit dem dritten Teil habe ich mich aber von der Serie abgewendet. Kann mich Die Sims 4 nun wieder begeistern?

Eine Dame zum Verlieben

Bevor wir in unser Abenteuer starten müssen wir natürlich einen Sim erstellen. Wir haben hier natürlich die freie Auswahl zwischen männlich und weiblich und können jedes Detail anpassen. Wir können so ziemlich alles erschaffen was uns in den Sinn kommt. Zu Beginn habe ich mich für einen männlichen Single entschieden. Da dieser aber offenbar ein absolut unfähiger Koch ist wurde er anschließend umgewandelt.

Außerdem passte mir nach kurzer Zeit auch die Optik des Charakters nicht mehr. Also habe ich ihn einfach einer Geschlechtsumwandlung (Editor) unterzogen und begrüße somit Fräulein Jane. In Die Sims 4 spielt sie eine lesbische Frau und sie verfolgt gleich zwei Träume. Jane möchte gerne Gaming-Profi werden und mit der kompletten weiblichen Nachbarschaft schlafen. Dazu ist sie noch ehrgeizig und möchte irgendwann reich sein.

Die richtige Nachbarschaft

Bevor Jane sich ein Eigenheim bauen oder beziehen kann muss natürlich die Nachbarschaft gewählt werden. Zur Auswahl stehen drei Gebiete nämlich „Willow Creek“ (grüner Vorort), „Oasis Springs“ (Wüste) und eine Stadt. Die Gebiete unterscheiden sich in der Optik und durch andere „neutrale“ Gebäude wie beispielsweise Bar, Bibliothek, Fitnessstudio und so weiter. Natürlich können wir die anderen Gegenden besuchen oder wir verabreden uns zu einer Aktivität mit Freunden.

Für das erste Spiel habe ich mich für ein Fertighaus im wundervollen Willow Creek-Bezirk entschieden. Alternativ können wir das Gebäude auch selbst planen und einrichten. Das macht immens viel Spaß, wir können unsere Hütte so zimmern wie es uns beliebt. Keine Sorge auch im Nachhinein können wir unser Haus anpassen, abreißen oder umbauen. Im folgenden Screenshot befinden wir uns im Bau-Menü, Jane hat sich eine neue Spielwiese (Bett) und ein Schachbrett geleistet.

Seifenoper auf hohem Niveau

Die ersten Tage geht es noch relativ beschaulich zu. Wir suchen uns einen Job, gehen arbeiten, knüpfen erste Freundschaften, kochen und putzen unser trautes Heim. Ganz nebenbei erlernen wir diverse Fähigkeiten die wir für unseren Job in der IT-Branche brauchen. Wir programmieren, chatten, führen einen Blog und versuchen ein Bein in den eSport zu bekommen.

Da dies die liebe Jane, sozial gesehen, langfristig nicht befriedigt, werden auch Freundschaften in der „realen Welt“ geknüpft. Unser „Flittchen-Gen“ möchte natürlich ausgelebt werden. Also wird die blonde Nachbarin eingeladen. Durch diverse Unterhaltungen sowie Aktionen (Witze, Flirten, Nach dem Tag fragen und so weiter) bauen wir eine freundschaftliche Beziehung zu Joan auf. Kurz darauf gelingt es uns sie in unser Bett zu zerren und siehe da der Spaßfaktor unseres Sim schnellt in die Höhe.

Eine heikle Frage

Jane hat genug davon allein im Haus zu sein. Sie bittet Joan bei ihr einzuziehen und sie anschließend zu heiraten. Boom – anscheinend arbeitet Joan in der Firma für uns also ist eine engere Bindung nicht erlaubt. Nun können wir den Job kündigen oder die Beziehung aufgeben. Wir entscheiden uns für letzteres, die scharfe brünette Nachbarin macht uns sowieso seit geraumer Zeit schon schöne Augen.

Durch das Beenden der Beziehung wird unser Sim unglücklich, also ziehen wir das Smartphone aus der Tasche und rufen Heidi (die vorhin erwähnte brünette Nachbarin) an. Diese tröstet uns und natürlich nutzen wir es aus und landen auch mit ihr im Bett. Nach so viel Ausdauertraining müssen wir uns stärken, also gehen wir zum Kühlschrank.

Nächsten Morgen entscheiden wir uns dazu joggen zu gehen. Als uns eine scharfe Dame auffällt die sich im mittleren Alter befindet. Durch das Gespräch erfahren wir, das sie verheiratet ist und zwei Kinder hat. Als sie uns wenige Tage später zu ihrer Geburtstagsparty einlädt glauben wir unseren Augen kaum. Was für ein Anwesen, das muss richtig Geld gekostet haben. Hm … diese Frau müssen wir rumkriegen, eventuell können wir dann etwas davon abgreifen. Gesagt, getan aber noch ziert sich die Madame.

Das weckt den Jagdinstinkt von Jane. Wir laden die etwas reifere Madame in unser Haus ein. Hier können wir mit ihr allein sein, kein Mann oder Kind ist anwesend. Und siehe da schon reißt unsere Bestie ihre nächste Beute. Blöd das gerade unsere Beziehung ins Haus kommt und uns direkt beim Techtelmechtel erwischt. Heidi zuckt komplett aus, wirft unsere Mülltonne um und verteilt den Dreck im Garten. Als dann zeitgleich Ex-Freundin Nummer 2 alias Joan auftaucht eskaliert das Ganze zusehends, sie vernichtet unsere Pflanzen im Garten. Boah ist das spannend, wie unsere Geschichte wohl weitergehen wird…

So wirds gespielt

Eines gleich vorweg Die Sims 4 steuert sich am besten mit einer Maus am PC. Mittlerweile werden aber verschiedene Eingabegeräte von den Konsolen unterstützt, falls ihr so etwas besitzt verwendet diese Möglichkeit. Klar die Steuerung wurde gut an den Controller angepasst, flüssiger läuft es aber über eine Maus. Dennoch macht die Steuerung mit dem Controller nach etwas einspiel-zeit keine Probleme und in vieler Hinsicht sogar Sinn. Der Soundtrack ist immer noch einer der es immer schafft einen Ohrwurm zu verursachen.

Ursprünglich wurde dieser Serienteil bereits im September 2014 veröffentlicht. Die Portierung sieht jetzt nicht schlecht aus, aber man sieht halt schon den Zahn der Zeit an der Optik nagen. Je weiter man in das Spiel zoomt desto „hässlicher“ wird es. Alles in allem geht das Dargebotene aber in Ordnung. Die Ladezeiten sind recht kurz, die Framerate stabil und es gab kaum Bugs in unserer Testsession!

FAZIT

Serienfans können auch bei Die Sims 4 bedenkenlos zugreifen. Die übliche Mischung aus Strategie, Simulation und Seifenoper kann erneut gut unterhalten – egal auf welcher Plattform. Ihr schreibt im Spiel eure eigene Geschichte, eurer Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Wenn euch etwas zurückhält ist es die manchmal ungewohnte Steuerung, aber nur in den ersten Stunden. Die Grafik ist zwar schon leicht in die Jahre gekommen, sieht dennoch gut aus und sorgt keines Falls für Augenkrebs. Der Soundtrack ist gewohnt stark und unterhaltsam, Ohrwurm vorprogrammiert.

Wer bislang noch nicht am PC spielt sollte spätestens nun auf Konsole zugreifen und sich austoben, ich werdet es nicht bereuen! Auch für Content ist gesorgt, in regelmäßigen Abständen kommen und kamen bereits die letzten Wochen schon neue DLCs mit weiterem Inhalt!

GamersChoice Wertung
  • Handlung
  • Grafik
  • Sound
  • Gameplay
  • Motivation
4

Fazit

Die Sims 4 schaffen es endlich auf die Konsole! Und sie machen dort genauso viel Spaß und süchtig wie schon lange am PC! Nur die Technik ist schon leicht in die Jahre gekommen!

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